Warum diese Fragebögen?

Am 15.März 2020 findet in Utting die Kommunalwahl statt. Es werden der Bürgermeister/die Bürgermeisterin sowie die Mitglieder des Gemeinderates gewählt. Sie werden dann im Wesentlichen darüber entscheiden, wie sich Utting weiterentwickelt.

Da das Thema „Leben im Alter“ eine große Zukunftsherausforderung für unsere Gesellschaft werden wird, ist es wichtig zu wissen, wie die künftigen Vertreter im Gemeinderat dazu stehen.

Deshalb hat der Verein Füreinander allen Kandidaten*innen einen Fragebogen zum Thema „Leben im Alter“ zur Verfügung gestellt und gebeten, diesen bis zum 20.02.2020 zurückzuschicken. Sie können jetzt alle uns vorliegenden Fragebögen einsehen. Außerdem befindet sich im Bürgertreff 17&WIR ein Ordner, in dem alle Antwortbögen ausgedruckt zur Verfügung stehen.

Auswertung

Der Vorstand von Füreinander e.V. hat sich alle Fragebögen angesehen und kann danach folgendes kurze Resümee ziehen:

Insgesamt wurden 20 Fragebögen zurückgesandt. Die meisten Rückläufe mit ausführlichen Vorstellungen bzgl. der zukünftigen Entwicklungen kamen mit 12 Fragebögen von der GAL. Von der SPD erhielten wir 4 Fragebögen, von den LW 3 Fragebögen und von der CSU/BGL 1 Fragebogen, wobei dieser Fragebogen stellvertretend für alle gedacht ist.

Wir haben uns über die Rücksendungen sehr gefreut möchten uns bei allen Kandidaten*innen, die sich an der Fragebogenaktion beteiligt haben, bedanken.

Die Textbeiträge fallen sehr unterschiedlich aus. Viele Beiträge zeigen sehr persönliche Gedanken und gute Ideen.

Wie wurden die einzelnen Fragen bewertet?

Sowohl bei der Frage 1: Welche Priorität geben Sie dem Thema „Demografischer Wandel“ in Utting als auch bei der Frage 2: Soll der neue Gemeinderat das „Seniorenpolitische Konzept der Gemeinde Utting“ weiter unterstützen? hat sich gezeigt, dass die Fragen überwiegend als sehr wichtig angesehen werden.

Das zeigt uns, dass den Kandidaten*innen, die den Fragebogen ausgefüllt haben, die Herausforderungen, welche auch in Utting zu bewältigen sein werden, bewusst sind und sie sicher an deren Lösungen mitarbeiten werden.

 

Bei der Frage 3Für welche nachfolgend aufgeführte Themen werden Sie sich aufgrund der besonderen Bedeutung zur Umsetzung in der Gemeinde Utting einsetzenhat sich eine deutliche Rangfolge gezeigt.

Als wichtigstes Thema wurde

  1. 1. Betreuung, ambulante Pflege, Tages- und Kurzzeitpflege

genannt, gefolgt von dem Thema

  1. Wohnen zu Hause sowie Hilfe und Begleitung im Alltag

Mit knappen Abstand folgt das Thema

  1. Bürgerschaftliches Engagement von und für Senioren*innen ausbauen

An 4. Stelle stehen die Themen

Unterstützung für pflegende Angehörige (z.B. Beratung, Besuchsdienst)  und

Gesellschaftliche Teilhabe fördern (z.B. zur Vorbeugung gegen Vereinsamung)

die gleich häufig genannt wurden.

Bei der 4. Frage Was wünschen Sie sich hinsichtlich der Versorgung im Alter für sich selbst, Ihre Eltern und Ihren nächsten Angehörigen sind sehr persönliche, wertvolle und fundierte Beiträge zu finden. Sie alle können sehr hilfreich sein, die richtigen Maßnahmen und en richtigen Weg für die Zukunftsgestaltung zu finden. Viele Antworten weisen gemeinsame Ziele auf, die kurz so zusammengefasst werden können:

Alle möchte gerne zu Hause alt werden und dazu müssen die Rahmenbedingungen und die Infrastrukturen am Ort weiter ausgebaut werden. Das ist eine Zukunftsaufgabe für den neuen Gemeinderat. Es soll ein gemeinschaftliches Utting geben, in dem alle Bürger*innen in Würde und selbstbestimmt leben können. Vertrautes und Gewohntes und eine liebevolle Fürsorge tragen dazu bei. Das Bürgerschaftliche Engagement ist hierfür eine Grundlage.

 

Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie die Beiträge, die in die jeweiligen Gruppierungen (CSU/BGL, GAL, LW, SPD) eingeordnet sind.

 

Wir wünschen dem Bürgermeister, der Bürgermeisterin sowie den künftig gewählten Mitgliedern des Gemeinderates viel Erfolg bei der Umsetzung der v.g. Ziele. Der Verein FÜREINANDER e.V. ist immer bereit, diesen Prozess aktiv zu begleiten.